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bockshornklee

im ayurvedischen wird dem bockshornklee eine wohltuende wirkung auf die agni-balance (verdauungsfeuer) zugeschrieben. es werden die getrockneten blätter und die samen (gemahlen oder ganz) verwendet.

bockshornklee

der bockshornklee ist übrigens auch im currypulver enthalten. aus seinen samen lassen sich problemlos vitaminreiche bockshornkleesprossen anziehen.

der botanische name des bockshornklee lautet trigonella foenum-graecum. er zählt zur familie der hülsenfrüchte (fabaceae).

koriander

ein weiteres gewürz, das in der ayurvedischen küche vielseitige einsatzmöglichkeiten bietet ist der koriander. verwendet werden können die blätter (frisch oder getrocknet), die samen und selbst die wurzeln.

koriander

ätherische öle verleihen ihm seinen bitter-scharfen, leicht seifigen geschmack. er wirkt appetitanregend und wohltuend auf die darmflora.

koriander eignet sich hervorragend für kohlgerichte, die zubereitung von hülsenfrüchten und harmoniert sehr gut mit kreuzkümmel.

er ist bestandteil von gewürzmischungen, wie z. b. currypulver oder garam masala. damit sie möglichst viel von ihrem aroma entfalten können, sollten die koriandersamen frisch gemahlen verwendet werden.

fenchel

fenchel ist in form von ganzen samen oder pulver zu erhalten. er enthält ätherische öle und schmeckt nach anis. die samen kann man mörsern oder in der pfeffermühle mahlen.

kardamom

kardamom ist gemahlen und ungemahlen, mit oder ohne schale zu erhalten. er eignet sich für chutneys, dals oder süssspeisen. am meisten aroma entfaltet er, wenn man ihn erst kurz vor der verwendung im mörser oder in einer pfeffermühle zerkleinert.

kreuzkümmel (cumin)

ein wichtiger bestandteil der ayurvedischen küche ist kreuzkümmel (cumin), verleiht er doch so vielen gerichten ihren unnachahmlichen geschmack. er enthält nämlich ätherische öle.

kreuzkümmel lässt sich gut mit koriander kombinieren und eignet sich hervorragend für gerichte aus hülsenfrüchten oder kohl.

kreuzkuemmel

er kann blähungen und durchfall entgegenwirken, fördert die verdauung, stärkt die leberfunktionen und hat vata-reduzierende eigenschaften.

der kreuzkümmel (cuminum cyminum) zählt zur familie der doldengewächse (apiaceae) und ist somit entfernt mit dem kümmel (carum carvi) verwandt. er ist im handel als pulver oder ganze samen zu erhalten. diese kann man mit einem mörser zerkleinern.

lorbeerblätter

lorbeerblätter dürften den meisten von uns auch aus der konventionellen küche bekannt sein. ätherische öle verleihen ihnen den unverwechselbaren geschmack.

in der ayurvedischen küche werden die getrockneten blätter verwendet. sie eignen sich hervorragend zum verfeinern von gemüsegerichten, eintöpfen und suppen.

lorbeer wirkt appetitanregend, harmonisierend bei blähungen, ihm werden vata-beruhigende eigenschaften zugeschrieben.

lorbeer

lorbeerblaetter

der lorbeer (laurus nobilis) zählt zur familie der lorbeergewächse (lauraceae) und wächst strauch- bis baumförmig. in milden regionen ist er winterhart. wir haben seit mehreren jahren eine pflanze im garten, die zwar aus einem harten winter regelmässig mit erfrierungen hervorgeht, sich dann aber anschliessend wieder berappelt.

ingwer

eines ist klar, auf ingwer kann in der ayurvedischen küche nicht verzichtet werden. er ist frisch, als knolle oder als ingwerpulver zu erhalten und vielseitig einsetzbar. als ingwerwasser getrunken, unterstützt er die entgiftung und entschlackung des körpers.

ingwer wirkt wärmend auf den organismus, unterstützt die verdauungsfunktionen und kann auch bei erkältungskrankheiten zum einsatz kommen.

man kann ingwerwurzeln für einige wochen kühl und trocken im kühlschrank lagern. einfrieren sollte man sie jedoch nicht.

ingwer

die botanische bezeichnung des ingwers lautet zingiber officinale, er zählt zur familie der ingwergewächse (zingiberaceae) und ist somit entfernt mit dem curcuma (curcuma longa) verwandt. sein natürliches verbreitungsgebiet erstreckt sich von china bis nach indien.

bei den “knollen” handelt es sich genaugenommen um rhizome. das sind unter der erde wachsende ausläufer, an denen die triebe und wurzeln erscheinen.

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